Der dritte Teil der Mini-Podcast-Serie zu meinem 90-Tage-Journal beschäftigt sich mit dem Bereich Selbstreflexion, der mir für mich und meine Zufriedenheit am wichtigsten ist. Der Blick zurück, die Analyse des Geschehenen, die Reflexion der Tage, Wochen, Quartale. Für mich ist das so entscheidend, dass ich behaupten würde, es ist der Teil des Journals, der den Erfolg für mich ausmacht. Denn nur in der Rückschau kannst du lernen, es anders – besser zu machen. Und wenn du dir angewöhnt hast, zurückzuschauen, dann willst du auch irgendwann auf ein reich gefülltes Leben blicken.

Shownotes

90-Tage-Journal
Erste Folge der Mini-Serie zum Journal
Zweite Folge der Mini-Serie

Pdf Wochen- und Monatsreflexion zum Download

Das be-committed-Dutzend
Lass uns was zusammen machen. Du kannst einfach mitmachen oder mithelfen. Beides wäre großartig!
Just Markus Mailupdate

 

Transkript

Wir kommen zur Episode 38 und zum dritten und letzten Teil des kleinen Specials zum Thema des 90-Tage-Journals und wenn du die ersten beiden Episoden gehört hast, wirst du wissen, dass wir uns in der ersten Episode mit den Antworten zum Thema Gesamtbild, längerfristiges Konzept, deine Visionen und deinen Lebensfragen gewidmet haben. In der zweiten Episode sind wir zum kurzfristigen Horizont übergegangen. Wir haben uns damit beschäftigt, wie ich – wie du, das würde mich freuen – mit dem 90-Tage-Journal deine Woche, deinen Tag gestalten und planen, leiten und dich darüber freuen kannst, und das ist ein nicht unerheblicher Faktor.

Selbstreflexion mit dem Journal

In der dritten und letzten Folge geht es um Reflexion. Auch davon gibt es ein paar Dinge, die mit dem Journal möglich sind, denn die Reflexion ist das, was du daraus lernen kannst. Ein kluger Mann hat einmal gesagt: Man kann ruhig Fehler machen, man kann fast jeden Fehler machen, man sollte ihn nur nicht zweimal machen. Und die Reflexion hilft mir zurückzuschauen, um herauszufinden, was so passiert ist.

Was war in der letzten Woche, was war im letzten Monat und was war im letzten Quartal, was richtig gut lief, was nicht so gut lief, was ich verbessern darf. Und wo es vielleicht nicht richtig gut lief, vielleicht sogar richtig grottig, aber zu dem Zeitpunkt, an dem die Entscheidung gefallen ist, lagen einfach keine anderen Informationen vor und die Entscheidung war zwar am Ende nicht erfolgreich, sie hat also nicht zum Erfolg geführt. Sie kann aber dennoch gut gewesen sein. Und sowas erfährst du nur, wenn du über dich nachdenkst und dir einmal aufschreibst, was so passiert ist und das reflektierst.

Zu diesem Zweck gibt es im Journal hinter jeder Woche die Möglichkeit, das zu tun. Und zwar in Form eines Bilderbuchs. Du findest nach jeder Woche die Seite: Was ich mir von dieser Woche merken möchte.

90-Tage-Journal-WochenrückblickUnd da tauchen bei mir vollkommen willkürlich – nein, ungeordnet ist das richtige Wort – die Highlights der Woche auf. Da sind auch nicht immer alle Karten ausgefüllt und es passiert, dass ich das – ich habe dir ja in der Folge 2 berichtet, dass ich jeden Samstag so einen Wochentag habe, wo ich das alles einmal mache … Hin und wieder werden die meisten Karten an diesem Samstag, in meinem Fall, ausgefüllt, es passiert aber auch oft, dass bereits in der Woche mir sowas – aus meiner Sicht – Wichtiges passiert, dass ich das das reinschreibe, sodass es an dem Samstag nur noch ergänzt wird oder auch nicht. Es ist ja auch nicht so, dass jede Woche unglaublich viel passiert, was man dringend festhalten müsste, denn es sind ja Sachen, die ich mir von der Woche merken möchte.

 

Drei Sätze und drei Wörter

Und der nächste Schritt ist für mich dann das Ableiten der ganzen Woche. Ich blättere für mich noch einmal durch die ganzen Tage und werde mir dabei bewusst, was alles Tolles passiert ist und was vielleicht nicht so toll war. Und dann versuche ich das zu destillieren in drei Sätze. Das ist die rechte Seite: Was von der Woche übrig bleibt.

Ich überlege mir: Wie würden meine drei Sätze der Woche lauten, wenn ich sie formulieren müsste. Und ich lege mir das auf, dass ich sie formuliere, weil das noch einmal eine Menge klarmacht.

Wenn ich diese drei Sätze habe, komme ich zu den drei Wörtern der Woche. All das, was mir in der gesamten Woche, das sind 7 mal 24 Stunden, das ist eine Menge Zeit, die da so passiert ist … Und man meint ja immer: Boah, wieder eine Woche vorbei, nix passiert. Aber wenn du dir deine Aufzeichnungen dann durchliest, wirst du sehen, was alles an unglaublich vielen, vielen Dingen so passiert ist. All das versuche ich dann immer in meinen Wörtern der Woche zusammenzufassen. Das sind drei Wörter, die du von mir immer gerne mal bei Facebook oder Instagram oder über den Newsletter bekommen kannst.

Ich will dir damit sagen: Wenn du das destillierst und du kannst die gesamte Zeit in der Retrospektive auf drei Worte herunterbrechen, dann passiert bei dir im Kopf … bei mir passiert dann immer unheimlich viel und das ist für mich richtig, richtig cool.

Bilder fürs Museum

Zu guter Letzt hast du dann noch einen Punkt, der ist als Platz für Bilder gedacht, die ich behalten möchte. Hier – du erinnerst dich vielleicht an die erste Episode, als wir über Strelecky sprachen – bevor ich da hingehe, ich dir noch einmal kurz näherbringen, dass das genau so in meinem Monatstag, den ich habe, da nehme ich mir jeden Monat einmal 4 Stunden, an denen ich über nichts anderes nachdenke als darüber, wie der letzte Monat war und wie der nächste Monat werden soll, wo ich unter anderem auch mein Journal für den nächsten Monat baue. Und den Quartalstag gibt es auch mit einer Retrospektive, einer Reflexion, die unter anderem auch “Mein Quartalsmuseum” heißt.

90-Tage-Journal QuartalsmuseumDu kannst da gerne mal hinblättern. Da gibt es eine Menge Sachen, die genauso aufgebaut sind. Lass dich einfach mal überraschen. Ich freue mich tierisch, wenn du da angekommen bist und mir ganz am Ende einmal sagst: Wie ist das Quartal für dich gelaufen und was passiert da ganz am Ende.

Die Quartalsdaten, bzw. die Quartals-Pdfs sind auch die einzigen, die ich nicht für dich öffentlich ins Netz stelle, ganz einfach, weil ich fürchte, dass man das erst einmal machen kann, wenn man das komplett durchgebaut hat. Ansonsten ergibt das relativ wenig Sinn. Ich möchte aber dennoch mit dir teilen, was diese komischen Bilder auf sich haben und was ich mit dem Quartalsmuseum meinte.

Episode 1, kurze Rückspulung, oder ruf es dir kurz in Erinnerung, da habe ich von John Strelecky gesprochen. Das hatte zu tun mit dem ZDE, dem Zweck der Existenz. Es hatte zu tun mit den Big Five for Life. Mich haben seine Bücher so inspiriert, dass ich alle gelesen habe – das glaube ich zumindest, sofern er keins unter Pseudonym veröffentlicht hat. Eins handelt von einem wunderbaren Menschen – auch das ist ein sehr inspirierendes Buch –, der gesagt hat, man soll sich sein Leben am Ende durchaus mal vorstellen wie ein Museum.

Das möchte ich kurz mit dir besprechen und dir erzählen, was mich daran fasziniert. Und dann wird dir – wenn du mich ein bisschen kennengelernt hast – auch klar, warum dieser Punkt in meinem Journal ist. Stell dir dein Leben vor wie ein Museum voller Bilder. Alles was dir jeden Tag passiert, was du tust, was du an guten Sachen denkst, was du an beschissenen Sachen denkst und tust, wo du hilfst, wo du Menschen inspirierst, wo du Menschen hilfreich bist oder auch nicht, das Gegenteil, das wird alles in Bildern festgehalten. Und nun stell dir vor, dass du am Ende deines Lebens durch dieses Museum läufst. Du kannst mit deinen ersten bewussten Erinnerungen beginnen – bei mir war das vielleicht so um 1975 – mehr so kindlich, aber dennoch da. Aber nicht so aktiv, wie ich glaube, das heute tun zu können.

Und so zieht sich das durch und dann hast du in deinem Museum vielleicht Jahreszahlen, vielleicht sogar Monate, wenn du das richtig gut erinnerst. Sicherlich ein Jahrzehnt. Und so kannst du durch dein Museum gehen und jetzt denk mal darüber nach: Was sollen denn da für Bilder sein?

Welche Bilder hättest du gerne, möchtest du in deinem Museum, im Starlight? Vielleicht kann man so ein kleines Atrium, so eine kleine Eingangshalle machen mit den besten Werken. Mit den Meisterwerken. Welche Meisterwerke sollen denn da sein? Und das schließt sich eventuell mit den Big Five for Life. Könnte sein. Muss aber nicht, dass Strelecky sich das so gedacht hat. Ich will nur darauf hinaus, dass ich möchte, dass du dir vorstellst, wie dein Museum aussehen soll. Was möchtest du da für Bilder haben? Wie du schreiend hinterm Steuer bist und den Leuten den Mittelfinger zeigst, weil der Stau sich nicht auflöst, und dabei hupend auf das Lenkrad klopfst? Oder vielleicht was anderes?

Eine Retrospektive in Bildern

Das ist im Grunde, worum es geht. Und wenn du in deiner Retrospektive immer wieder merkst, dass du keine Bilder hast, die du in deinem Museum ausstellen möchtest, dann ist es Zeit für eine Retrospektive. Und dann ist es Zeit für dieses Reflektieren. Und das ist das, was mich so fasziniert an der Idee, im Nachhinein Dinge zu beurteilen und für sich wieder in was Positives zu verwandeln.

Und enden möchte ich natürlich mit der Einladung, dass du das 90-Tage-Journal mal testest. Es wird noch für zwei Monate – ab dem Zeitpunkt der Aufnahme – für den Feedback-Preis auf der Seite zu kaufen sein. Danach dann im normalen Buchhandel zum normalen Preis. Oder über die be-committed-Seite, ganz wie du möchtest. Wenn du auf be-committed bestellst, gibt es noch einen kleinen Rabatt, das kannst du dir gerne mal anschauen. Gehe einfach auf be-committed.de.

Enden möchte ich heute mit der Aufforderung, bitte be committed und mach DEIN Ding, wie ich das immer mache. Und den nächsten Schritt zu gehen zum Thema Museum. Ich habe eben davon gesprochen, dass du dich am Ende deines Lebens siehst, wie du durch dein Museum schreitest und du hast ja einige Gedanken geheim für dich.

Denk mal drüber nach, ob es nicht viel cooler wäre, wenn du das Museum sogar für die Öffentlichkeit zugänglich machen könntest.

 

 

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