Im zweiten Teil meiner kleinen Podcast-Serie, in der ich dir mein 90-Tage-Journal vorstelle und erkläre, geht es um die Wochen- und Tagesplanung. Nachdem du im ersten Teil gehört hast, wie du ein Gesamtbild deiner Lebensvision und deiner Leitsätze und -werte erstellst, handelt der zweite Teil davon, wie du daraus deine Wochen- und Tagesplanung ableitest. Es wird dich vermutlich nicht wundern, dass es dabei gar nicht so sehr darum, eine To-Do-Liste zu erstellen. Aber hör dir die Folge einfach an.

Shownotes

90-Tage-Journal
Erste Folge der Mini-Serie zum Journal

Buchtipps:
Five Minute Journal
Eat That Frog von Brian Tracey

Pdf Wochen- und Tagesplan zum Download

Das be-committed-Dutzend
Lass uns was zusammen machen. Du kannst einfach mitmachen oder mithelfen. Beides wäre großartig!
Just Markus Mailupdate

Transkript

Herzlich willkommen zur Folge 37, außerdem zur Episode 2 dieser kleinen dreiteiligen Miniserie zum Thema des 90-Tage-Journals.

Was ist in der letzten Folge 36 passiert? Hier ging es um Fragen um das große Ganze, das Gesamtbild, das Leitbild, das persönliche Leitbild von dir und von mir. Ich habe dir geschildert, wie das alles für mich ist und habe dir dann außerdem berichtet, wie ich das in dem 90-Tage-Journal für mich umgesetzt habe. Ich habe dir die pdfs zum Download der einzelnen Bereiche zur Verfügung gestellt und ich hoffe und ich freue mich, wenn du die Zeit und die Muße und den Mut gefunden hast, dass du das für dich mal gemacht hast und jetzt dann gespannt darauf wartest, wie es weitergeht mit dem kurzfristigeren Horizont.

Der kurzfristigere Horizont ist in dem Fall die Woche und das ist das, worüber wir uns hier in der Episode 2 unterhalten. Und ich hatte ja schon in der letzten Episode gesagt, dass die erste die schwierigste und die längste Episode ist. Und deshalb kannst du dich in dieser Episode auch auf ein deutlich kürzeres Format freuen. Ich werde auch in dieser Episode bzw. auch in diesem Bereich ein oder zwei Fotos davon schicken, wie das bei mir aussieht.

Planung mit dem Journal

Lass uns direkt reinstarten. Wie sieht das bei mir aus? Wenn du das Journal weiter aufschlägst, findest du auf der ersten linken Seite jeder Woche – natürlich gibt es exakt so viele Wochen, wie der Monat braucht, dementsprechend hast du dann immer fünf Wochen für den Fall, dass wir mal einen langen Monat haben – im ersten Schritt “Meine nächste Woche”. Und da kannst du rechts in ein kleines Feld das Datum eintragen. Die Entscheidung, die es hier schon zu treffen gilt: Was ist der erste Tag der Woche. Hier bist du vollkommen frei, deshalb siehst du auch kein Montag, Dienstag, Mittwoch, … kein Kalendarium oder so etwas. Es soll ja – wie schon mehrfach gesagt – dein Journal sein. Bei mir ist es so, dass es sich herausgestellt hat, dass es für mich am besten funktioniert, wenn der Samstag immer der erste Tag ist, d. h. der Freitag ist der letzte Tag. Dementsprechend ist rechts die erste Seite neben der Wochenplanung der Samstag, ganz einfach, weil ich mich samstags morgens immer hinsetze. Ich nehme mir eine Stunde Zeit, lasse die letzte Woche Revue passieren und plane dann die nächste Woche.

Ganz oft sitze ich einfach – das ist super gechillt und keine Arbeit für mich, ich finde das im Gegenteil sogar sehr inspirierend zu gucken, was war in der letzten Woche und was werde ich in der nächsten Woche schaffen.

Das Ding der Woche

Genau dafür ist auch die linke Seite da, nämlich: Mein Ding der ersten Woche, das ist der erste Punkt dort und darunter steht: Am Ende dieser Woche habe ich drei Pünktchen.

Ich nehme mir drei Pünktchen, mache in der Form eines handschriftlichen Satzes, der dahinter steht, indem ich vollkommen frei von Quartalsplanung, von Monatsplan, von Jahresplan, was das Ding in dieser Woche sein kann. Da könnte zum Beispiel stehen werde ich mir einen Kinofilm im Kino anschauen, weil ich das schon lange nicht mehr gemacht habe. Oder was weiß ich, das ist deine Sache, die gar nicht groß zielgerichtet sein muss. Das ist einfach nur dein Ding der nächsten Woche. Du willst ein Buch zu Ende lesen oder was auch immer. Das bleibt dir überlassen.

Das ist die Eins mit dem Stern und der Ziffer Eins gekennzeichnet. Und wenn du jetzt deinen Blick nach rechts wandern lässt, dann wirst du an jedem Tag in dem Kreis auf der rechten Seite ziemlich in der Mitte wieder eine Eins sehen. Das schon einmal vorbereitend eine Erklärung wie es gleich weitergehen wird. Und dann hast du das zweite Kästchen in deiner Wochenplanung “Meine nächste Woche”, das ist für das Monatsziel. Das ist mit einem Stern und einer Zwei gekennzeichnet. Und wenn du jetzt vorab, während ich erkläre, was da reinkommt, rechts wieder deinen Blick schweifen lässt, wirst du auch da eine Zwei und einen Stern sehen und einen Platz, um da was einzutragen oder auch nicht, je nachdem. Auf jeden Fall erinnerst du dich, in Episode 1, bei der langfristigen Planung, hast du ein Monatbild gemalt und auch Monatsziele definiert. Und genau da schreibst du rein: Für eines meiner Monatsziele habe ich bis Ende dieser Woche … Ja. Was wirst du getan haben? Was werde ich getan haben, um eines dieser Monatsziele, die du ja auf den vorigen Seiten bereits definiert hast, zu erreichen, zu erzielen, dass du da auf deinem Weg Richtung Monatsziel bleibst.

Quartals- und Monatsziel im Blick

Wenig überraschend wirst du jetzt sehen, dass im dritten Bereich das Quartalsziel angezeigt ist und dass du hier auch in dieser Woche einen einzigen Punkt, einen kleinen Stein, einen kleinen Berg, wie auch immer du das bezeichnen möchtest, niederschreiben kannst, was du in dieser Woche tun willst, um deinem Quartalsziel, um deinem Quartalsbild ein richtig fettes Stück näher zu kommen.

Darunter findest du ein – wie ich häufiger als Feedback höre – ein relativ merkwürdiges Feld, in dem steht: Eine Woche jeden Tag. Ja, jeden! Hier geht es in den Bereich Streaken, so wird es wohl als Klugscheißerwort genannt. Einfach jeden Tag etwas tun, eine positive Routine entwickeln. Es geht hier um Routinen. Auch da gibt es ganz viel Literatur dazu, weshalb das wichtig ist und dass positive Routinen das Leben verbessern und vor allen Dingen auch vereinfachen und auf dem Weg zu Zielen helfen. Und da schreibst du einfach rein, was du diese Woche jeden Tag machen möchtest.

Das kann sein – in meinem Fall zum Beispiel – jeden Tag Spanisch lernen und jeden Tag einem lieben Menschen etwas Nettes schreiben. Zu diesem Zweck findest du, wenn du nach rechts oben schaust, diese Kreuze. Da kannst du einfach jeden Tag abhaken, jeden Tag, an dem der Haken da steht, wird es dir leichter fallen, du wirst es cooler finden, wenn du das abhaken kannst. Du hast es gemacht! So sieht es aus.

Ändere dein Mindset mit dem Journal

Und darunter findest du ein “Raus aus der Schublade!” Du kennst vielleicht die ganzen Literatursachen in Richtung Glaubenssätze und wie sie einen behindern, Komfortzone und wie man da raus kommt und wie wichtig es vor allem auch ist für die persönliche Entwicklung, für das persönliche Wohlbefinden, für die persönliche Zufriedenheit. Und auch ich durfte und musste das lernen, dass für mich das Herauskommen aus meiner Komfortzone, das Erweitern von Grenzen, das Sichwohlfühlen, auch dort, wo man ein bisschen Angst hat, weil dort das Wachstum ist, auch das möchte ich jede Woche machen. Und deshalb schreibe ich da hin, dass ich mir zum Beispiel jeden Tag bewusst – du erinnerst dich vielleicht an die erste Episode, ich habe da von meinen Leitsätzen und Leitfragen gesprochen, das Thema Vorurteile – überlege, du kannst dabei einen Spaziergang machen, einen Kaffee trinken: Haben ich heute meine Komfortzone verlassen, indem ich für mich ein Vorurteil überprüft habe. Das wäre ein Beispiel. Da gibt es ganz viele, ganz wundervolle Sachen, die dir sicherlich auch jetzt schon im Kopf herum schweben. Das ist der Platz genau dafür.
Und somit ist die gesamte Wochenplanung schon durch. Das dauert nicht lange, insbesondere weil du ja im Grunde nur ableitest, was du dir vorher schon einmal alles überlegt hast und das manifestierst und dich darauf ausrichtest. Wie gesagt, ich habe dafür jeden Samstag eine Stunde reserviert und im Normalfall bin ich in zwanzig Minuten damit durch, weil ich dann für mein Business noch ein paar andere Sachen mache, wie zum Beispiel den Terminplan für die nächste Woche checken, und ein paar andere Sachen als Routine für den Samstag als Wochentag. “Re-weekday”, so habe ich das bei mir genannt und so steht das auch in meinem Kalender. Ich erzähle dir gerne in einer anderen Episode oder persönlich noch einmal mehr darüber, wie ich das für mich organisiere.

Sieben Tage gute Planung

Auf jeden Fall ist das in zwanzig Minuten durch. Und dann bist du auch schon im Tag. Oder wir sind im Tag. Du wirst sieben Tagesblätter finden jede Woche, das ist jetzt auch nicht besonders überraschend. Und die Blätter sind alle gleich. Und zwar hast du hier – lass uns das ganz kurz durchgehen – ganz links oben, das ist was ich morgens immer ausfülle, Journaling halt. Über die Idee des Journalings unterhalten wir uns jetzt auch nicht groß, auch da kannst du dir einfach einen Link anschauen und was mir da als Vorlage diente, zum Beispiel das 5-minute-journal, was ich cool finde, das ist nämlich der Punkt. Die ersten beiden Dinge kommen daher oder das hat mich dazu inspiriert.

“Heute wäre großartig, wenn …” Ja, da schreibe ich auf, was heute den Tag cool machen würde. Heute morgen stand da: … wenn ich die drei Episoden zum Journal aufgenommen bekomme. Und ich bin auf einem guten Weg, denn wir sind schon bei Episode zwei und die Episoden zwei und drei sind echt kürzer.

Dankbarkeit macht zufrieden

Daneben steht: “Ich bin dankbar …” Die Bedeutung von Dankbarkeit für das Wohlbefinden, für die Zufriedenheit eines Menschen, wurde schon ganz, ganz oft beschrieben. Ob das stimmt oder nicht kann ich nicht für alle beurteilen. Ich kann nur für mich sagen: Seitdem ich das führe – und das tue ich schon eine Weile –, fällt mir alles viel, viel leichter. Ich kann viel mehr das, was ich habe und das, was ich erreiche und den Weg dahin wertschätzen. Auch hier möchte ich dich verschonen mit unglaublich vielem Theoriequatsch drumherum. Denk einfach mal darüber nach. Wenn es dich interessiert, such einfach mal nach Dankbarkeitstagebüchern, nach Dankbarkeit, nach Bedeutung der Dankbarkeit. Und lass dich davon inspirieren.

Ich schreibe dort Sachen hinein, für die ich dankbar bin. Und das ist nicht nur das Leben, das Geschenk des Lebens u.s.w. So räucherkerzenmäßig. Das habe ich auch. Ich freue mich, dass es meinem Sohn gut geht, dass ich jeden Morgen die Chance habe, neue Ideen zu haben. Dass – banales Beispiel – dass es regnet. Man kann auch bei negativen Sachen dankbar sein, denn wenn es regnet, bin ich dankbar, dass ich unter einem Dach sitzen und gemütlich Zuhause aus dem Fenster gucken. Ich mag das. Ich mag Regen. Aber ich glaube, du verstehst, was ich meine.

Daneben findest du S1 und S2 von Streak, das habe ich eben kurz gesagt, das ist das Abhaken der Dinge, die ich jeden Tag machen möchte. Nämlich Spanisch lernen zum Beispiel.

Alles was ich hier sage, fülle ich morgens aus, aber auch hier gilt: Mache es zu deinem Journal. Du kannst das auch mittags um Eins machen. Wie es für dich am besten funktioniert.

Ein Bild und ein Wort zur Motivation

Dann habe ich “mein Bild”. Hier visualisiere ich einfach kurz, was mich für den Tag motiviert, was ich kraftvoll finde. Das können ganz, ganz viele Sachen sein. Spontan ist mir jetzt eingefallen, ich hatte in der Episode auch eins von meinen Schwimmvorhaben erwähnt. Dass ich aus dem Wasser steige und auf die Uhr gucke und mich freue. Das dauert ein paar Sekunden, aber das bringt mich nach vorne.

Das nächste ist das Thema “Mein Wort”. Da siehst du einen rechteckigen Kasten, da schreibe ich ein Wort ein, das für mich den Tag symbolisieren soll. Kraft beispielsweise. Oder Sonne. Oder …

Heute morgen stand Rede drin. Warum, das weiß ich schon gar nicht mehr genau, aber es hat vermutlich auch mit dem Podcast bzw. mit den Episoden, die ich jetzt gerade mache zu tun.

Und dann findest du darunter das Schubladensymbol. Wie springst du heute aus der Schublade raus?

Keine Kontrolle, nur DEIN Journal

Es ist auch nicht so, dass du jeden Tag alles vollschreiben sollst. Ganz oft steht bei mir da nur ein Wort, oder vielleicht auch nur zwei oder drei, an die ich mich erinnern kann und möchte, die mir Kraft geben für den Tag und die mich motivieren. Das ist der Sinn der ganzen Aktion. Es soll keine Kontrolle sein. Es ist nur für dich. Es ist dein Journal. Ob du das jemand anderem zeigst oder nicht, das ist deine Sache. Ich zeige es ganz, ganz wenigen Menschen. Den allermeisten Menschen nicht.

Und das geht die auch nichts an. Das ist dein Ding. Mach DEIN Ding, halt. Schönes Motto.

Darunter findest du drei Felder. Ganz rechts ist die Weltkugel. Hier schreibe ich rein, wie ich mich heute nützlich machen möchte. Mitmenschen. Wen ich anrufen möchte, wem ich mal wieder was sagen will, mit wem ich lange nicht mehr gesprochen habe, wem ich helfen kann oder wollte und das dann auch tue.

Daneben findest du den Berg. Hier sind wir bei der Theorie, dass man wichtige und nicht dringende Sachen – hier geht es um Aufgaben, Priorisierung, u.s.w. Auch damit will ich dich nicht langweilen, auch da gibt es eine Menge andere Bücher, die du dazu lesen kannst, wenn dich das interessiert. Frag mich einfach, dann empfehle ich dir, was ich gelesen habe und wovon ich am meisten lernen und profitieren konnte.

Auf jeden Fall schreibe ich darauf, was mich langfristig am weitesten bringt, rufe mir in Erinnerung, was dann immer wieder gerne am Tag so runterfällt an Aufgaben, weil es eben nicht dringend ist, aber es ist wichtig.

Eat That Frog

Und zu guter Letzt links: Eat The Frog. Ich glaube, das ist von Dave Allen. Ich bin aber nicht ganz sicher, wer das Buch geschrieben hat. Es motiviert mich. Wenn du den fettesten, hässlichsten und ekeligsten Frosch – Synonym als Aufgabe des Tages – als Allererstes machst, wenn du den gefressen hast, dann kann dir den Tag über nichts mehr passieren. Deshalb ist genau dieses Symbol da. Da steht meine Aufgabe, die ich dann erledigen will. Ich versuche es mir so zu sagen, das ist zwar nicht von Dave Allen, ich weiß gar nicht, von dem die Theorie ist, die zusammen helfen mir und das ist mein Froschgesicht. Die versuche ich mir zu überlegen. Wenn ich nur eine einzige Aufgabe über den ganzen Tag, im Business, im Beruf, ganz egal, ob du selbständig bist oder angestellt, ob du in der Schule bist, das spielt überhaupt keine Rolle, denn wenn du nur eine einzige Sache an dem Tag machen könntest, die dich am weitesten nach vorne bringt. Welche wäre das? Die sollte da stehen. Mit der solltest du beginnen.

Aber um das Thema Zeitplanung, Time Management, Literatur, reihenweise Bücher, ich will gar nicht weiter drauf rumreiten. Es geht mir nur darum, das ich das für mich so heruntergebrochen habe. Das ist das Wichtigste. Und die unteren beiden daneben, das sind zwei weitere Sachen, die ich außerdem an dem Tag schaffen möchte. Das sind meine Top 3. Und wenn ich die hinkriege … alles super! Ich meine, wir haben alle nur 24 Stunden am Tag. Und Zeit tauschen …. noch ein anderes Thema, komme ich irgendwann vielleicht zu oder wir besprechen das im be-committed-Dutzend.

Journaling als Morgenroutine

Das ist übrigens, was ich jeden Tag am Morgen ausfülle. Das ist zielgerichtet nach vorne, ich drinke meinen Kaffee dabei, es dauert insgesamt zehn Minuten, es ist Teil meiner Morgenroutine. Dann weiß ich, was ich für den Tag machen muss. Ich nutze dazu mein Handy, ich habe gleichzeitig das Handy auf und dort den TodoIst, den nutze ich für mein To-Do-Management. Das Journal ist nämlich nicht dafür gedacht, dass du es ständig aufschlägst und irgendwelche Listen abhakst. Das kannst du tun, wenn du es möchtest, es ist genügend Platz da. Das ist aber nicht das, was für mich entscheidend ist. Das ist auch der Grund, warum du rechts diesen großen, runden Kreis führst. Es gibt Leute, die genau da ihre To-Dos führen. Die haben das Ding den ganzen Tag aufgeschlagen. Das kann ich mir auch vorstellen, es funktioniert aber mit meiner Arbeitsweise nicht. Deswegen mache ich das nicht.

Aber in diesen großen, runden Kreis kannst du einfach reinschreiben, was du möchtest. Da schreibe ich manchmal tagsüber was rein, manchmal abends, manchmal male ich da was rein, manchmal halte ich einfach fest, was am Tag passiert ist. Das ist vollkommen frei, einfach nur: Das soll mir vom Tag nicht verloren gehen. Das ist im Grunde der Punkt.

Über diesem Kreis findest du deine drei Sterne. Was ich da abends mache, ist ganz einfach nur: Ich mache abends einen Haken oder ich schreibe ein Jo! rein oder ein Cool! oder was auch immer, ich mache einfach ein Kreuz. Es geht einfach darum: Habe ich an diesem Tag einen von den drei Punkten erledigt, bin ich meinen Zielen nähergekommen. Das sind die drei Punkte aus der Wochenplanung, du erinnerst dich? Das Ding der Woche, das Monatsziel, das Quartalsziel. Habe ich das heute gemacht?

Abhaken nicht vergessen

Das ist einfach ein richtig cooles Gefühl, da einen fetten Haken hinzumachen oder ein Lachgesicht oder irgendeinen Smiley, da halte ich einfach genau das fest.

Auch am Abend oder am späten Nachmittag, je nachdem, wie es funktioniert, habe ich dann die beiden Felder: Meine beste Entscheidung heute war …. Du darfst dich ruhig mal loben. Und Selbstvertrauen hat auch mit der Bewertung von Entscheidungen zu tun. Man kann auch ruhig mal Entscheidungen reflektieren. Das sind ja meistens am Tag keine riesen Entscheidungen, die die Weltgeschichte ändern. Oder deine Geschichte. Aber dennoch kannst du die Aufgaben reflektieren. Am Tag nehme ich mir da raus, was für mich wichtig ist. Darunter ist das Gleiche. Das steht: Was hätte ich heute besser machen können? Wo habe ich mich über mich selbst geärgert, über andere, was habe ich lernen dürfen, was ist Neues passiert? Dinge, über die ich mich im Allgemeinen an dem Tag erinnern möchte. Da stehen manchmal drei Worte, manchmal quetsche ich da mehrere Sätze rein, weil mir ein paar Sachen aufgefallen oder wichtig sind.

Und rechts daneben hast du den Zahltag. Ich bin ein Zahlenmensch, zumindest bilde ich mir das ein. Eisberg mit Emotionen und am Ende entscheidet auch bei mir der Bauch wie bei allen Menschen. Aber lassen wir das einfach mal außen vor. Ich schreibe hier jeden Tag eine Zahl zwischen 0 und 10 rein, wie der Tag mir gefallen hat. Das kann mal eine 3,9 sein, wenn der Tag scheiße war. Ja, ich habe schon eine positive Grundhaltung. Oder ich habe auch schon 9,2 gehabt. Mehr noch nicht, denn den perfekten Tag kann man ja mal planen im Gesamtbild … Da sind wir wieder bei Episode 1 und einem weiteren Exkurs.

Und “meine Menschen” hier, das hat zu Unrecht ein Herzbildchen. Da schreibe ich rein, mit wem ich Kontakt hatte, wo ich mich drüber gefreut habe, mit wem durfte ich interagieren an dem Tag.

Und dann ist der Tag voll und ich kann mich auf den nächsten Tag freuen, was ich dann auch tue.

Reflexion im nächsten Schritt

Und apropos nächsten … nicht Tag, sondern Episode. Wenn wir in der dritten und letzten Episode dann einen Schritt weitergehen. Jetzt haben wir es nach vorne geplant, wir haben in die Zukunft geschaut, indem wir uns jeweils immer gedacht haben, was wir in der Woche machen. Wir haben bereits am Ende des Tages bereits den ersten Reflexionsprozess hinter uns und genau das tue ich dann auch am Ende der Woche, am Ende des Monats, am Ende des Quartals, um zu überprüfen, was ist passiert. Und wenn es nicht so gelaufen ist, was kann ich tun, damit es besser läuft, ohne dass ich hier ständig miesepetrig bin. Es ist einfach ein wichtiges Element. Das schildere ich dir in der dritten Episode.

Ich freue mich, dass du hier dabei bist. Versuche es doch einfach mal. Du findest auch hier zu beidem ein pdf, sowohl den Tagesplan wie auch den Wochenplan, die kannst du dir runterladen und einfach mal versuchen, wie das für dich funktioniert. Ich würde mich freuen, wenn du mir Feedback gibst. Ich bin sehr gespannt, wünsche dir einen schönen Tag.

Be committed, mach DEIN Ding. Es könnte ja sein, dass wir nur ein Leben haben.

 

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