JA – Na klar:

Das Leben besteht ausschließlich aus Herausforderungen und Chancen. Probleme haben nur Looser und unkreative Idioten, die nicht in der Lage sind, das riesige Potential einer Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen.

Wenn du einfach nur lang genug in schönen Worten um den heißen Brei herum redest, ist alles gleich halb so schlimm. Du bist auch nicht in der Midlife Crisis, sondern machst im Moment nur eine „Phase der Orientierung“ durch.

Wie habe ich im Titel geschrieben für was ich das halte?

Ach ja: BULLSHIT ist das. Ab und an hat man einfach ein Problem. Und im Moment vielleicht sogar ein paar mehr. Hör auf dir andere Worte auszudenken. Beginne besser damit dich damit zu beschäftigen und es zu lösen.

In diesem Artikel führe ich dich in 6 Schritten dazu, wie du dein Problem lösen wirst ganz ohne in Panik zu verfallen.

Du wirst überrascht sein, dass sich alle Probleme dieser Welt im Grunde in nur 2 unterschiedliche aufteilen lassen. Mit diesem Wissen wirst du dann in die Welt hinaus ziehen und deine „Problemberge“ bezwingen.

Lies einfach weiter!

Noch etwas vorab:

Ja, es ist gut wenn man mit in der Lage ist sich mit deinen eigenen Worten aufzubauen und nicht „runter zu ziehen“. Worte verwandeln sich oft in Realität und eine positive Grundhaltung ist wichtig. Sehr wichtig sogar. Der Effekt von positiven Affirmationen ist bekannt und ich nutze diesen auch.

Aber: Probleme hören nicht deswegen auf zu existieren, nur weil du dir ein anderes Wort dafür ausdenkst. Sie bleiben ganz einfach! Darauf kannst du ganz getrost wetten!

Ich bin sicher, dass du weisst wie ich das meine und dass wir uns da verstehen.

Das Leben scheint sogar irgendwie auch aus Probleme zu bestehen. Oft sind es nicht einmal deine oder es handelt sich um lächerliche Luxusprobleme die wir nur haben weil es uns in unserem Wohlstand „viel zu gut geht“.

Aber in deinem aktuellen Lebensbereich gibt es offensichtlich echte Hürden vor denen du stehst. Vielleicht kannst du schon ganz genau beschreiben in welchem Bereich das Problem liegt oder vielleicht nutzt du Heute noch deinen Sofortratgeber für die nächsten Kapitel deines Drehbuchs.

Egal wie du es drehst und wendest, es ändert nichts daran, dass du akzeptieren solltest, dass es ohne Probleme kein Leben gibt.

Es lässt sich alles auf 2 Basisprobleme reduzieren

Ob wir es nun Probleme, Hürden, Herausforderungen, Challenges (dieses Wort bereitet mir besondere Kopfschmerzen) oder „so Sachen die ich machen muss“ nennen ist gleichgültig. Am Ende basiert alles auf diesen beiden Grundsätzlichen Dingen:

Problem 1: Ich habe etwas, was ich nicht will.

Problem 2: Ich will etwas, was ich nicht habe.

Lass diese beiden Sätze einfach einige Sekunden wirken. Erinnere dich an die Dinge die dich beschäftigen und du wirst bemerken, dass es entweder die eine oder die andere Form ist, mit der du dich herum schlägst.

Deine Probleme lösen in 6 Schritten

Schritt 1: Finde heraus ob es überhaupt dein Problem ist

Ich bin einer von den Typen die sich gerne mal Probleme anderer zu den eigenen macht. Das liegt daran, dass ich gerne helfe. Natürlich hat es auch damit zu tun, dass ich oft der festen Überzeugung bin genau zu wisse was richtig und was falsch ist. Ich bin einer diesen „Alles ganz genau und Besserwisser“

Oft ist es aber so, dass wir uns Problemen annehmen, die gar nicht unsere sind. Anders ausgedrückt: Kann es sein, dass du eigentlich nur Beobachter oder „Miterleber“ des Problems bist? Vielleicht weil dir liebe Menschen aus dem Umfeld damit beschäftigt sind und darunter leiden? Gerne löst man auch Probleme der Welt die man sich symbolisch mit auf die Schultern lädt. Auch hier kannst du mit einem kritischen Blick viel Potential für dein Wohlbefinden entdecken. Dieses sind dann alles NICHT deine Probleme.

Stellst du fest, dass es gar nicht dein Problem ist und es mit dir nichts zu tun hat, dann verhalte dich entsprechend. Verabschiede dich davon. Tu dies ganz ohne schlechtes Gewissen oder einem Grummeln im Bauch. Du kannst das Problem nicht lösen und du brauchst es auch nicht tun. Es ist nicht deine Baustelle!

Ein befreiendes Gefühl.

Wenn es dein Problem ist atme erst einmal in Ruhe durch! Mir ist klar wie schwierig das ist. Dennoch wiederhole ich es noch einmal: ATME DURCH – RUHIG UND TIEF.

Jetzt geht es weiter.

Schritt 2: Prüfe ob du das Problem wirklich lösen musst. Wenn Ja: Akzeptiere es

Erinnerst du dich an Helmut Kohl? War er nicht der Weltmeister im „Probleme aussitzen“? – Vielleicht ist das nicht sehr sexy. Vergiss an dieser Stelle aber nie zu überlegen was passieren würde wenn du dich schlichtweg nicht um den ganzen Kram kümmerst.

Du vergleichst damit im Grunde Preise für die Entscheidungen die du in deinem Leben wählst. Vielleicht kannst du das Problem also auch einfach aussitzen?

Wenn es so aber so richtig eklig dein Problem ist und es sich auch nicht aussitzen lässt oder du es schlichtweg anpacken willst: Dann akzeptiere es auch! 

Nimm das Problem an und versuche nicht, es „wegzudenken“. Schiebe es auch nicht in eine Ecke deines Kopfes wo es nicht so „weh tut“. Nur wenn es für dich präsent ist und du akzeptierst das es so ist, kannst du es auch anpacken, ändern und lösen.

Wenn dein Unterbewusstsein die ganze Kapazität dafür aufbringen muss es zu verdrängen bleibt nichts mehr dafür übrig, gleichzeitig daran zu arbeiten es zu lösen.

Schritt 3: Teile dein Problem in kleinere Prozesse auf

Ein Problem verliert seinen Schrecken, wenn es seziert wird. Zerlege den riesigen Problemberg vor dem du scheinbar stehst in viele kleinere Hügelchen die du dann nach und nach einfach „fressen“ wirst.

Wenn du diese Hügel dann nach und nach angehst wird dir klar, wie viele verschiedene Rädchen bei dem Problem ineinandergreifen um dir das Leben echt schwer zu machen. Das gute daran ist, dass du dann mit deinem Schraubenzieher nach und nach alle Rädchen so justieren kannst dass die Maschine wieder so zu laufen beginnt wie du es dir wünscht.

Einzelteile haben den erheblichen Vorteil, dass man sie auch in eine neue Anordnung bringen kann. Als Checkliste oder als Prozess, der Schritt für Schritt angegangen, erarbeitet und erledigt werden kann. Mit jedem Schritt den du gehst und erledigst kommt dein Problem ins wanken. Und irgendwann ist es weg.

Mein Angebot: Wenn du Hilfe brauchst bei der Stückelung, dann vereinbare doch einfach einen freien Termin mit mir und wir schaffen die erste Schritte zusammen. >> Hier findest du die Termine die ich dir anbieten kann.

(Hilfs)-Schritt 4: Betrachte alles einmal von außen und lass dir helfen

Sollte der Prozess noch nicht die gewünschte Lösung geliefert haben, dann nimm dir Verbündete und lasse Menschen „von draußen“ drauf schauen.

Also nimm dir (neutrale) Beobachter und lasse sie schildern, wie sie das Problem sehen und empfinden. Such dir einen oder mehrere Verbündete und frage Sie ob das Problem echt so „schlimm“ ist. Ob die Einzelteile wirklich so „verworren“ und „unlösbar“ sind.

Das Sprichwort „Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden“ hat einen sehr wahren Kern den ich auch viel zu lange ignoriert habe. Ein Mann (auch kein echter) kann nicht alles alleine lösen. Den Gewinn aus der Wette ganz oben kannst du hier wieder einsetzen um auch darauf zu wetten.

Schritt 5 – Finde verschiedene Lösungswege

Mit oder ohne Mitstreiter kannst du nun -da alles ganz offen vor dir liegt- ein Problem-Mobbing-Brainstorming veranstalten.

Sammel einfach mindestens eine halbe Stunde lang Ideen wie die Einzelteile des Problems atomisiert werden können. Wie du die die Hügel quasi erstürmst und zurückeroberst.

Aus all den Ideen (ganz egal wie abstrus Sie dir vielleicht vorkommen) sammelst du mindestens 5 und schreibst diese auf! Jetzt sofort! Ich will kein Wenn, kein Aber und auch kein Bald hören.

Hast du dir 5 Lösungsmöglichkeiten aufgeschrieben? Gut! Jetzt wähle sofort einen Weg aus den du gehen möchtest.

Super! Du bist schon am Anstieg des Hügels. Jetzt machst du sofort den ersten Schritt. Es kann ein Telefonat sein, du kannst eine Mail schreiben, du kannst eine Übung machen, einen Kurs suchen und buchen, dir etwas bestellen was dir hilft, oder oder oder.

Und dann:

Schritt 6: Mach dir selbst den Elefant – Gedulde dich

Du hast nun alles getan was in deiner Macht steht um das Problem zu lösen und anzugehen. Nicht nur Rom wurde nicht in einem Tag gebaut sondern auch Probleme werden nicht einfach weggewischt. Wenn Menschen betroffen sind informiere Sie, dass du auf dem Weg bist.

Nehme jeden deiner „Hügel“ und schon sehr bald wirst du feststellen wie dein Problem an Frust- und Angstpotential verliert und sich dann schliesslich nur noch als etwas zurückbleibt was dir in der Vergangenheit mal zu schaffen gemacht hat. Nicht wert das Heute damit zu belasten.

 

 

Deine be-committed Action-Steps:

Wenn es dein Problem ist (prüfe dies), finde dich damit ab, dass du es im Moment hast

Mach dir einen Punkt-für-Punkt-Plan, wie du es lösen wirst. Hole dir Hilfe, wenn nötig

LOS – komme ins Handeln

Schreib mir deine Meinung, deine Erfahrungen oder lass mich wissen wie du mit deinen Problemen umgehst.

 

Wenn du den Beitrag teilst hilfst du mir mein Ding zu machen - Danke!