Eigene Grenzen  überwinden ist nicht immer einfach. Ich habe eine Idee, wie du deine Grenzen sprengen und gleichzeitig den Menschen, die dir nahe stehen, helfen kannst. Du brauchst kein Polizist zu sein. Eher ein Spezialagent. Und es geht ganz einfach.

Willst du jetzt wissen, wie ich das meine? Dann hör dir diese Episode meines Podcasts an.

Wie denkst du eigentlich über Traumpolizisten? Schreib mir doch einfach, ich würde das echt gerne wissen.

Shownotes:

Transkript

Blitzdings! Hast du Men in Black geguckt? Wir kommen auf jeden Fall zur Folge 33 vom be-committed-„Mach dein Ding“-Podcast. Ja und geblitztdings hab ich mich ein bisschen gefühlt als ich heute wieder mein Mikrofon zurechtgerückt hab und den USB-Stick zu Garage-Band-Aufnahmen-„Wie auch immer das Ding heißt“–Teil gedrückt habe. Ja, und ich hab schon ein paar Podcasts gemacht, aber dennoch hat es sich für mich wieder neu angefühlt.

Das hat damit zu tun, dass ich drei Monate lang nicht auf Sendung war. Ganz einfach, weil sich was in der Priorität meines Commitments nach vorne gedrängelt hat und ich hab dir immer versprochen, dass ich das, was ich da tue zu hundert Prozent tue. Das geht nur, wenn ich dann halt auch entsprechend Zeit und Ressourcen und vor allen Dingen auch mich dabei habe, um das dann auch entsprechend committed tun zu können.

Es ist wieder Podcast-Zeit

Ja und das geht jetzt wieder. Nicht, weil irgendwas Schlimmes passiert ist ganz im Gegenteil, es sind viele richtig coole Sachen in den letzten drei Monaten passiert. Aber die hatten halt nicht viel mit be-committed zu tun. Ob das in den nächsten Wochen anders wird, kann ich dir noch nicht ganz versprechen. Jetzt aber ist wieder Podcast-Zeit und jetzt bin ich wieder mit vollem Herzen auch bei genau dieser Episode. Und es geht um Träume im weitesten Sinne und die ersten drei Monate, die ich jetzt in diesem Jahr 2017 hier auf Mallorca verbringen durfte, haben mich meinem Traum zum Thema Prozess, den ich erschaffen wollte, um Produkte zu bauen, nähergebracht.

Ich will Feuerwehrmann werden!

Und die große Idee ist – und da komme ich jetzt gleich dazu, dich zu fragen: Hast du schon einmal… Ich komm gleich zu der großen Idee. Hast du schon einmal ein Kind ausgelacht oder hast du schon mal gehört, dass wenn ein kleines Kind drei, vier, fünf, sechs, sieben Jahre gesagt hat: Ich möchte Pilot werden. Hast schon mal einen lachen hören?
Ich möchte zum Mond fliegen oder Feuerwehrmann werden oder so was. Da lacht keiner, alle sagen, du kannst alles werden was du möchtest. Zumindest die allermeisten, die anderen lasse ich mal ganz außen vor.

Wann hat sich das geändert?

Wo ist deiner Meinung nach der Zeitpunkt gewesen, als sich das geändert hat, als plötzlich: Pilot? Zwar eine schöne Sache, aber vielleicht machst du doch etwas Besseres, Junge oder Mädel.

Egal. Kennst du die Situation, wenn du eine Idee hast und sie selber verwirfst, weil sie zu unrealistisch ist, zu teuer, zu schwer, zu leicht zu… Was auch immer. Keine Ahnung. Das ist schon echt nicht gut, hat oft mit Glaubenssätzen zu tun und mit dem fehlenden Vertrauen ein Stück weit in sich selber und seine Fähigkeit. Und hier ganz kurzer Exkurs zu dem, was ich eben angedeutet habe.
Ich habe die letzten drei Monate damit verbracht, für meine Agentur einen Prozess zu schaffen, ein Workaround, wie das heute neudeutsch klugscheißermäßig, heißt, der es mir ermöglicht, eine ganze Menge an Range abzudecken, Produkte zu erschaffen, zu testen, zu validieren und auf den Markt zu bringen.
Und wenn ich auf alle hätte hören wollen, die mir gesagt haben, warum das alles nicht so richtig funktionieren kann, hätte ich wahrscheinlich gar nicht erst richtig angefangen. Zum Glück bin ich schon ein paar Jahre unterwegs und weiß, dass das funktionieren muss, weil ich dafür ein Talent habe – Commitment und sein Ding machen, das ist mein Ding: Prozesse zu erschaffen.
Ich habe mir auch oft gesagt: Das ist ja unrealistisch. Ich hab gedacht: Ist das nicht zu schwer für mich? Hab ich das wirklich drauf? Kann ich das?
Ob ich es wirklich kann? Keine Ahnung, das werde ich dir in den nächsten sechs Monaten – du kannst einfach dabeisein. So als eine Art Tagebuch werde ich immer mal berichten, wie es darum steht. Wenn dich das interessiert, kannst du mir auch gerne eine E-Mail schicken, dann schicke ich dir ein paar Informationen zu oder wir skypen mal, wenn dich das so businessmäßig interessiert, was ich tue.
Ja, aber was ich sagen wollte: Das ist schon echt scheiße, wenn du selber die Flinte ins Korn wirfst, um mal so ein Ding rauszuholen. So eine Metapher.

Achtung, Traumpolizei!

Aber noch viel schlimmer ist es, wenn diese – der Name der Episode Nummer 033 ist Traumpolizei – wenn diese Agenten der Traumpolizei sagen … Immer wieder gern genommen als Beispiel Eltern, Geschwister, sogenannte Freunde, die von außen sagen, dass das nicht funktionieren kann. Ich warte immer darauf, dass diese Menschen – und die meisten meinen es ja gar nicht böse. Deine Eltern haben oder hatten ja nicht im Kopf, dass sie dir schaden möchten. Sie wollten deine Entwicklung sicher nicht bremsen.

Es sind einfach nur die Grenzen in ihrem Kopf. Diese Agenten zücken dann ihren Ausweis und sagen: Allgemeine Traumkontrolle. Kann ich mal Ihre Ideen sehen. Dann zücken die ihren Ausweis. „Hier ist mein Ausweis. Ich bin von der Traumpolizei. Sie können hier nicht überholen.“ Also metaphermäßig, das Leben und so …
„Zeigen Sie mal Ihre Aidshandschuhe.“ Weißt du, was ich meine? Es ist leicht gesagt, oder?

Meine Bitte an dich

Was ich von dir möchte sind … Oder was ich dir mitgeben möchte, was ich mit dir teilen möchte, sind zwei Dinge.
Erstens: Lass dich nicht von diesen fiesen Agenten … Hast du das mit Neo gesehen? Mit Mr. Smith und so. Die sind immer da und die werden auch immer da sein. Lass dich von diesen fiesen Agenten nicht von deinen Träumen und Wünschen abbringen. Nicht, dass das alles von alleine funktioniert. Das tut es nicht. Es ist immer noch ein Unterschied, ob du dich von deinen Träumen von extern abbringen lässt oder ob du es einfach selbst verkackst, weil du dich nicht … Das ist harte Arbeit, keine Frage, du wirst arbeiten müssen.
Und es kann wehtun, wenn du das nicht erreichst. Aber es kann funktionieren. Und da bin ich ganz sicher.
Aber viel, viel, viel, viel wichtiger ist, das ist, was der Gegenstand der heutigen Folge, der Episode, für mich ist und für dich sein soll.
Mach du nicht auf CSI-Traumagent. „Ich bin von der Traumpolizei.

Erstmal zuhören

Hast du Freunde, die dir von ihrem Traum erzählt haben? Ganz egal ob businessmäßig oder privat? Hast du einen Neffen, der Hochseilakrobat werden möchte? Hast du einen Bruder, der auf der mexikanischen Hochebene Schafe züchten möchte? Du kannst diesen Menschen helfen. Du kannst ihnen helfen, indem du deinen Agentenausweis in der Tasche lässt und ihnen zuhörst.

Viele, viele Sachen sind für die Leute, die ein Ziel haben, die einen Plan haben, die einen Wunsch haben, die was erreichen möchten, werden einfach deswegen realistischer und besser – die Ziele und die Pläne werden besser –, indem man ihnen zuhört und du darfst denen sogar Mut machen: „Du schaffst das!“
Hör den Leuten zu, hör nicht nur hin, sondern hör bitte zu! Denk drüber nach, was sie dir sagen möchten. Was ist das wirkliche Ziel? Stell Reflexionsfragen, ob du das wirklich verstanden hast. Und dann komm mit ehrlichem und mit aufbauendem – vor allen Dingen ehrlichem und aufbauendem Feedback um die Kurve. Und komm nicht mit: „Das kann nicht funktionieren. Das habe ich immer schon gesagt. Es hat letzte Woche schon nicht funktioniert.

Alles Blödsinn?

Jetzt höre ich sie alle: „Was ein Schwachsinn! Warum sollte ich meinen Freund unterstützen, wenn er auf die Idee kommt, wiederverwendbare Köder für Raubfische zu verkaufen.

Ein geiles Beispiel oder? Ich bin echt stolz auf dieses Beispiel, weil es natürlich tatsächlich Blödsinn ist.

Erstens ist es dein Freund. Das Ding ist aber: Die meisten Ideen sind gar nicht so unrealistisch, wie sie sich vielleicht anhören. Dein Freund wird nicht auf so eine Idee kommen, das heißt dreh doch mal um. Nimm doch mal den YPS-Agentenausweis und überleg doch mal, wo soll es eigentlich hingehen und ist es wirklich so eine Schnapsidee?

Oder: Meist ist es ja so, dass dein Freund sich vertrauensvoll an dich wendet, weil er kein Vollidiot ist, sonst könnte er ja nicht dein Freund sein, er hat sich ja dich ausgesucht. Du hast dich ihn ausgesucht. Also, wer ist dann der Vollidiot? Weißt du, wie ich das meine?
Also das ist, was ich von Dir vor allen Dingen möchte: Lass den Ausweis von der Traumpolizei. Keine allgemeinen Traumkontrollen. Hör zu und unterstütze.

Eigene Grenzen überwinden

Cool, oder? Das alles gehörte zu meiner YPS-Spezialagentenausrüstung. Und es ist viel besser, als von der Traumpolizei zu sein. Das macht viel mehr Spaß, das ist … Ja! Verstanden, wie ich das meine? Denn am Ende sprengst du damit auch deine Grenzen.

Erinnerst du dich, ganz am Anfang, als ich davon gesprochen habe, dass deine Eltern – Eltern sind halt immer das Paradebeispiel – im Grunde ihre eigenen Grenzen … einfach nur Angst, an die zu stoßen und dir deswegen geraten haben, diese Grenzen nicht zu überschreiten. Es tut immer weh. Das macht Angst, Grenzen zu überschreiten. Hier das gute alte Komfortzonending.

Und ja, indem du Support leistest, Menschen, denen du nahe stehst, die du magst, die einen Traum haben, indem du die unterstützt und dich mit denen freust. Neue Steps, wenn die Gas gegeben haben und das funktioniert einfach, sprengst du Grenzen in deinem Kopf.

Weil Du merkst, weißt und siehst, die Grenzen sind gar nicht so unsprengbar und da kann man durchaus was machen. Denn oft sind es deine Ängste. Oft waren es meine Ängste.

Es ist natürlich auch für mich genau das Ding, dass ich immer wieder überlegen muss: Ist es deine Skepsis, die in der Mastermind oder wenn ich mich mit Leuten und Kumpels unterhalte, die sagen: Nein, es gibt keinen … Oder ob es vielleicht tatsächlich etwas anderes ist.

Angst schafft Grenzen

Oft ist es nur Angst und selbst, wenn du keine Aussicht auf Erfolg siehst bei dem Projekt. Das ist ja nur deine Idee. Vielleicht bist du dafür einfach nur komplett untalentiert. Wenn mir ein Kumpel sagt, ich werd jetzt Skizzenzeichner für Comics oder sowas. Dann muss ich im Grunde sagen: Vollkommener Schwachsinn, weil wenn du mal meine Männchen gesehen oder meine Tiere, wirst du wissen, wovon ich rede. Das gibt kein, weil ich dafür gänzlich untalentiert bin. Auch das ist ein Glaubenssatz, aber – wie gesagt – guck dir meine Bilder an.

Was ich sagen möchte: Es sind deine Ängste, es ist deine Grenze. Und du wirst freier, wenn du andere unterstützt.

Freier, um dein Ding zu machen. Und darum ging es. Und darum geht’s in der Folge 23. In der hier und in allen anderen im Grunde auch. Ich möchte, dass du Mut finden, dass du dein Ding machst.

Wenn du nur eine Sache mitnehmen sollst aus den letzten Minuten, die ich jetzt hier mit ihr reden durfte, dann nimm bitte mit, dass du nicht zur Traumpolizei gehörst und dass du auch mal aufhörst oder … Bestärke deine Leute, dass sie das einfach mal machen können. Einfach versuchen. Es geht ja nicht darum, sofort alle Stellen zu kündigen und das mit den wiederverwertbaren Fischködern zu machen.

Nee. Du weißt schon, wie ich das meine. Hoffe ich. Am Ende, wie immer noch ein paar Sachen: Wenn du mitmachen möchtest, gehst du auf be-committed.de/mitmachen. Wenn du mithelfen möchtest: be-commited.de/mithelfen. Und wenn du Bock hast, kannst du auf iTunes den Podcast bewerben.Das wäre große klasse. In den nächsten Wochen habe ich zwei Interviewpartner.

Ich habe Mails bekommen von Leuten, die den Podcast gefunden haben, die eine Idee haben, die an einem Interview interessiert sind. Das ist einfach großartig, freue ich mich sehr drüber. Im Großen und Ganzen aber möchte ich dir nur eins zurufen durch den Trichter.
Mach DEIN Ding, be committed!

 

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